So klein die Anlage auch ist, hatte sie bis zur außer Dienst Stellung im Jahre 1999 eine bedeutende Rolle für den Polizeifunk in NRW. Von hier aus wurde der gesamte Kurzwellenfunk der Landespolizei in NRW gesendet. Standort dieser Sendestelle ist in Krekel der höchste Punkt in der Nordeifel. Ferner handelt es sich bei dem Gelände um ein Höhenfeuchtgebiet, welches für den Kurzwellenfunk unwahrscheinlich wichtig und von Vorteil ist. Die Sendeantennen dort geben die Strahlen zwar in die Luft ab, bedingt durch das vorhandene Höhenfeuchtgebiet ergibt sich daraus eine überaus gute Bodenleitfähigkeit auf dem Gelände. Von dort aus werden die Funkwellen reflektiert und gehen dann in die Atmosphäre weltweit auf Reisen. Denn, je feuchter der Boden unter einen AM Sender ist desto besser ist sein Wirkungsgrad.

Im Jahre 2001 wurde die Sendestelle an Vodafone verkauft, die den Betonturm auf dem Gelände für den Mobilfunk nutzt. Und die Polizei beabsichtigt auch wieder mit einem Sender zurückzukommen.

Der jetzige Pächter betreibt im Bunker wieder historische Sendeanlagen für einige Radiosender. Und sogar ein originaler Sender von Rhode & Schwarz ist vor Ort und tätigt seinen Dient als Kurzwellen-Sender von Radio 700 auf der alten Frequenz vom ehem. RIAS Berlin auf 6005 kHz.

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